Berlin : Groß wie ein Einfamilienhaus

In der Halle am Ostbahnhof hängt jetzt ein 27 Tonnen schweres Video-Prisma

Die Halle am Spreeufer sieht ziemlich mächtig aus und verändert Friedrichshains Skyline. Die 02-World steht längst in ihrer ganzen Größe, und auch im Innern geht es voran: Gestern wurde der 27 Tonnen schwere Videowürfel unters Dach gezogen – eigentlich ein Video-Prisma mit acht Seitenflächen, das mit zwölf Metern Durchmesser so groß ist wie ein Einfamilienhaus. Auch die ersten 1200 blauen Stühlchen sind längst montiert. „Wir eröffnen die Halle pünktlich in der zweiten Septemberwoche“, sagt Moritz Hillebrand, Sprecher des Bauherrn Anschutz. Details zu den Feierlichkeiten, die eine Woche lang andauern sollen, wollte er noch nicht verraten. Seit eineinhalb Jahren wird an der Arena am Ostbahnhof gebaut; 17 000 Menschen werden darin Platz finden. Die Baukosten für die zweitgrößte Veranstaltungshalle des Landes betragen 165 Millionen Euro.

Einzelheiten der Eröffnungsparty mögen noch ein Geheimnis sein, die ersten Stars sind es nicht: So treten eine Woche vor Heiligabend die Toten Hosen in der Halle auf, am 1. Januar steht das Jubiläumskonzert „40 Jahre Puhdys“ an“. Auch Elton John (11. Dezember), Udo Jürgens (23. Januar) und die Flippers (14. März) haben die Arena für ihre Konzerte gebucht. Ach, und falls sich Nachbarn im Kiez gegenwärtig über merkwürdiges Blinken wundern: Die Arbeiter testen die 120 Meter lange Videowand an der Außenfassade. AG

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