Großbaustelle in Berlin : Baufirma vom Leipziger Platz ist insolvent

Eine der maßgeblichen Baufirmen auf der Großbaustelle am Leipziger Platz ist pleite. Der Zeitplan für den Bau des Einkaufszentrums sei aber nicht in Gefahr, versicherte ein Investor.

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Neues Stadtviertel. Projektentwickler Huth baut ab jetzt auch an der Ecke Wilhelm- und Voßstraße (vorne). Rechts dahinter entsteht das große Shoppingcenter.
Neues Stadtviertel. Projektentwickler Huth baut ab jetzt auch an der Ecke Wilhelm- und Voßstraße (vorne). Rechts dahinter entsteht...Simulation: promo

Eine der maßgeblichen Baufirmen auf der Großbaustelle am Leipziger Platz ist pleite. Der Zeitplan für den Bau des Einkaufszentrums sei aber nicht in Gefahr, versicherte Investor Harald G. Huth dem Tagesspiegel. „Das hat keine Auswirkungen auf die Baustelle.“ Der Rohbau auf dem rund zwei Hektar großen Areal sei fast abgeschlossen, im August soll Richtfest gefeiert werden. Es bleibe beim Eröffnungstermin Frühjahr 2014.

Einer der Generalübernehmer des Bauvorhabens, die Berliner Firma BSS Beton-System-Schalungsbau, hat Insolvenzantrag gestellt. „Die BSS ist nur noch zu einem Prozent an der Arbeitsgemeinschaft Leipziger Platz beteiligt“, sagte Huth. Der andere Partner der Arbeitsgemeinschaft, die Firma Fettchenhauer, hat das Management übernommen. Insolvenzen von Baufirmen können Projekte in Verzug bringen, weil Leistungen neu ausgeschrieben werden müssen.

Auf den Baustellen des Bundesnachrichtendienstes und des Flughafens BER brachten Insolvenzen den Ablauf durcheinander. Beim Leipziger Platz gab es offenbar früh Signale, dass etwas schief läuft. Daraufhin wurde die BSS gedrängt, Gesellschafteranteile und Kompetenzen abzugeben.

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