Berlin : Große Ehre, gute Nachricht

Sportler des Jahres ausgezeichnet. Und Böger will nicht mehr kürzen

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Franziska van Almsick hatte sich etwas Legeres übergezogen: Eine blaue Jeans, eine weiße Jacke, dazu ein Paar schwarze Stiefel. Es war eine lockere Party, die da am Montagabend bei MercedesBenz am Salzufer stattfand. Franziska van Almsick erhielt dort die Auszeichnung „Berlins Sportlerin des Jahres“.

Die Fußballprofis von Hertha BSC kamen im Anzug. Thorben Marx schaute vorbei, Josip Simunic, auch Denis Lapaczinski. Im Mittelpunkt standen andere: Mannschaft des Jahres wurde Alba Berlin. Sportsenator Klaus Böger (SPD) überreichte den Basketballern den Preis. Er kündigte an, „dass wir beim Sport nichts mehr kürzen werden“.

Kurz darauf erhielt Boxer Sven Ottke, Berlins Sportler des Jahres, unter großem Beifall seine Auszeichung. Trainer des Jahres wurde Joachim Franke. Der Eisschnellauftrainer setze sich knapp gegen Pierre Pagé durch, den Trainer des Eishockeyteams Eisbären. Herthas Manager Dieter Hoeneß wurde Dritter in der Kategorie „Trainer/ Manager“. Da er keine Zeit hatte, nahm Herthas Sprecher Hans-Georg Felder den Preis für seinen Chef entgegen.

Nach einer Stunde dann wurde es etwas chaotisch. Da machten sich die Sportler im Kollektiv über das warme Büfett her. Penne all’ arrabbiata gab es da, Lachsfilet oder Maishähnchenbrust in Weißweinsauce. Gestärkt ging es in die Nacht – am Salzufer wurde lange getanzt. AG

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