Berlin : Großer Umzug im Tierpark

Asiatische Gebirgstiere klettern jetzt artgerecht über Hügel

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Großer Bahnhof für Kreishornschafe, Bezoarziegen, Markhore, Blauschafe, Gorale und SichuanTakine. So heißen die asiatischen Gebirgstiere, denen gestern Mittag der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit im Tierpark Friedrichsfelde seine Aufwartung machte. Nicht ohne Grund: Die genannten Huftiere tummeln sich seit Wochenbeginn auf einer knapp sieben Hektar großen neuen Anlage. Über die freute sich gestern coram publico nicht nur Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz, sondern guten Gewissens auch der Regierende. Kostete „seinem“ Berlin das neue zoologische Terrain in Friedrichsfelde doch keinen Cent – die nötigen 3 Millionen Euro stiftete die Deutsche Klassenlotterie Berlin dem Tierpark. Der erschloss damit Gelände an seiner Ostgrenze. Dort können die asiatischen Gebirgstiere jetzt praktisch „wie daheim“ in einer hügeligen Landschaft herumklettern. Darunter verbergen sich ursprünglich nach dem Krieg angeschüttete Trümmer. Im neuen Gelände gibt es aber noch mehr zu entdecken. Schon vor den großflächigen Freianlagen für die Huftiere überrascht die Besucher eine 430 Quadratmeter große Voliere für Riesenseeadler. Auch der Zoo Wuppertal trug zur Attraktivität des neuen Tierparkteils bei. Damit dort auch Raubtiere vertreten sind, trennte er sich von einem Paar sibirischen Luchsen. Wer den neuen Tierparkteil besuchen möchte – es empfiehlt sich der Eingang am Schloss Friedrichsfelde. hema

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