Berlin : Großflughafen Berlin/Brandenburg: Flughafen-Holding weist Vorwürfe zurück

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Gelassen hat die Berlin Brandenburg Flughafenholding auf die Forderung eines Würzburger Anwaltsbüros reagiert, das Planfeststellungsverfahren für den neuen Großflughafen Berlin/Brandenburg international (BBI) wegen schwerer Verfahrensfehler abzubrechen. "Wir haben alle Aspekte sorgfältig abgewogen", sagte der Vorsitzende der BBF-Geschäftsführung, Götz Herberg.

Planungschef Ulrich Schindler wies die Vorwürfe zurück, in den Unterlagen werde die Lärmbelastung der Flughafen-Anrainer verharmlost. Die vorgelegten Daten seien "von anerkannten Wissenschaftlern" ausgearbeitet worden. Jetzt müsse die Genehmigungsbehörde entscheiden. Für Götz Herberg besteht kein Grund, am geplanten Eröffnungstermin zum 1. November 2007 zu zweifeln. Die positive Passagierentwicklung bestätige die Notwendigkeit für den neuen Airport.

Gestern wurde das Ergebnis einer neuen FORSA-Umfrage vorgestellt, wonach sich die Akzeptanz des Großflughafens in der Bevölkerung weiter erhöht hat. 69 Prozent der befragten Berliner und Brandenburger sprachen sich für den Bau des Großflughafens aus, fünf Prozent mehr als 1999. 71 (1999: 68) Prozent halten den BBI für notwendig, 75 (71) Prozent glauben, der Airport verbessere die wirtschaftliche Situation der Region und schaffe neue Arbeitsplätze.

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