GROSSPROJEKTE AM ZOO : Dreimal hoch hinaus

SCHIMMELPFENG-HAUS

Einem der beiden geplanten 118-Meter-Hochhäuser nahe dem Bahnhof Zoo soll das alte Schimmelpfeng-Haus weichen, das an der Kantstraße, Ecke Hardenbergstraße im Jahr 1958 gebaut wurde. Der Neubau-Entwurf des Architekten Christoph Langhof sieht ein Hochhaus und drei Nebengebäude vor, die Kosten werden auf 230 Millionen Euro geschätzt. Eigentümer ist die zur Commerzbank-Gruppe gehörende EH Estate Management GmbH (früher: Casia). Sie hatte ursprünglich eine Büronutzung angekündigt, inzwischen ist vor allem ein Hotel geplant. Die Suche nach einem Betreiber dauert noch an. Wenn der gefunden sei, könne der Bau rasch beginnen, heißt es.

ZOOFENSTER

Auf dem einstigen Teppich-Kibek-Grundstück zwischen Hardenberg-, Joachimstaler und Kantstraße soll Ende März bis Anfang April der Bau des „Zoofensters“ mit 37 Etagen beginnen. Die Pläne stammen vom Architekten Christoph Mäckler. Zuletzt gehörte das Areal einem Kölner Investor, neuer Eigentümer soll ein Unternehmen aus Abu Dhabi sein. Im Turm ist ein Hotel vorgesehen, auch Büros und Läden könnten einziehen. Unklar ist noch, ob es beim Konzept eines Fünf-Sterne-Hauses bleibt und ein Betreiber gefunden wurde. In den Vorjahren waren einige Interessenten abgesprungen.


RIESENRAD

185 Meter misst das geplante Aussichtsrad auf dem Wirtschaftshof des Zoos nahe der Jebensstraße. Es soll sich ab Ende 2009 drehen – mit 36 Gondeln für jeweils bis zu 40 Menschen. Die Great Berlin Wheel GmbH & Co. KG will 120 Millionen Euro investieren und rechnet mit zwei Millionen Besuchern jährlich. Eine Fahrt wird 35 Minuten dauern und voraussichtlich zwölf Euro kosten. Im Dezember wurde der erste Spatenstich gefeiert. Bis Herbst 2008 entsteht ein neuer Wirtschaftshof für den Zoo, dann folgen die Bauarbeiten für das Aussichtsrad. CD

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