Gründerväter : Kreative Vordenker wollten aufklären und Toleranz einüben

1717 wurde in London die erste Großloge gegründet; schnell verbreitete sich die Freimaurerei in ganz Europa. In Preußen gründete Friedrich II. die erste Loge „Zu den drei Weltkugeln“. In den USA setzte sich auch George Washington für die Logen ein. Es wurde religiöse Toleranz gepflegt, was kurz nach der Überwindung der Glaubenskriege nicht selbstverständlich war, man diskutierte Gedanken der Aufklärung und suchte Antworten auf soziale Probleme. Die Vermittlung von Wissen stand im Vordergrund. Durch die Rituale und Umgangsformen, denen sich die Mitglieder unterwerfen mussten, sollte ein neues, tolerantes Verhalten eingeübt werden. Oft versammelten sich in Logen die kreativsten Zeitgenossen. Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart (oben), Schriftsteller wie Johann Wolfgang von Goethe und später Arthur Conan Doyle und Kurt Tucholsky gehörten dazu. Staatsmänner wie Winston Churchill, Frank D. Roosevelt und in der Weimarer Republik Gustav Stresemann waren Logenbrüder; aber auch Musiker wie Louis Armstrong und Schauspieler wie Hollywood-Star Clark Gable (unten). clk

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