Berlin : Grundschullehrer unter Druck

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Bildungssenator Böger setzt große Erwartungen in die „flexible Eingangsphase“, die das neue Schulgesetz ab 2005 bringt. Sie umfasst den Stoff der ersten beiden Klassen und kann je nach individuellen Voraussetzungen der Schüler in ein bis drei Jahren durchlaufen werden. Praktiker halten die Lehrer der Eingangsphase allerdings für völlig überfordert. Sie sollen nämlich nicht nur die besonders Begabten erkennen und adäquat fördern, sondern auch alle Lernbehinderten, für die es ab sofort keine separaten ersten und zweiten Klassen mehr gibt. Erschwerend kommt hinzu, dass Kinder nicht mehr wegen fehlender Schulreife zurückgestellt werden dürfen, dass alle Kinder ein halbes Jahr früher eingeschult werden und die Vorklassen und die Ausländerförderklassen wegfallen. sve

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