• Grundstein für Berlins größtes Hotelprojekt Am Anhalter Bahnhof entstehen Suitehotel, Ibis und Etap

Berlin : Grundstein für Berlins größtes Hotelprojekt Am Anhalter Bahnhof entstehen Suitehotel, Ibis und Etap

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Einst stand hier das Hotel Excelsior, ein Prachtbau mit 600 Zimmern und unterirdischem Zugang zum damals bedeutenden Anhalter Bahnhof. Nun werden an der Anhalter Ecke Stresemannstraße, in Nachbarschaft des Excelsior-Wohnhochhauses aus den sechziger Jahren, wieder fast 600 Hotelzimmer errichtet – in drei nebeneinander stehenden, siebenstöckigen Häusern.

Für das „größte und ehrgeizigste Hotelprojekt in Berlin“ legten gestern die Fondsgesellschaft KapHag und die französische Hotelgruppe Accor den Grundstein, unterstützt von Grüßen und Wünschen des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit und des französischen Botschafters Claude Martin. Der 50 Millionen Euro teure „Hotelpark“ soll im Sommer 2005 fertig sein und aus den Häusern Suitehotel, Ibis und Etap bestehen.

Der Standort in der Nähe des Potsdamer Platzes sei bislang „extrem unterbewertet“, sagte KapHag-Gesellschafter Gernot Moegelin. Michael Mücke von der Accor-Geschäftsführung betonte, er sehe aufgrund der Attraktivität Berlins noch weiteren Bedarf an Hotelbetten. Das Drei-Sterne-Suitehotel wird 229 Suiten mit je 30 Quadratmeter anbieten, jeweils zum Übernachtungspreis von 89 Euro. Die Preise der 146 Ibis-Zimmer (zwei Sterne) dürften bei 50 Euro liegen und die 217 Zimmer der Ein-Stern-Kategorie des Etap um 35 Euro. Hotelgäste werden ihre Autos in einer Tiefgarage parken können.

Die Häuser werden auch baulich voneinander getrennt, farblich verschieden und zum Teil verklinkert sein. Architekten sind Dietrich von Beulwitz und Michael Wendt. Sie mussten bei ihrem Entwurf auf das gegenüberliegende, denkmalgeschützte Deutschlandhaus Rücksicht nehmen.

Die Accor-Gruppe ist im Raum Berlin derzeit mit 22 Hotels der Marken Novotel, Mercure, Ibis, Etap und Formule 1 präsent, baut derzeit ein „Sofitel“ am Bahnhof Tiergarten und ein Ibis-Hotel am Fehrbelliner Platz. Der Mietvertrag mit der KapHag, die das Grundstück vom Berliner Liegenschaftsfonds erwarb, läuft über 25 Jahre.

Am Anhalter Bahnhof baut bereits Mövenpick. Das Vier-Sterne-Hotel mit 250 Zimmern im einstigen Siemens-Gebäude an der Schöneberger Straße steht vor der Fertigstellung.C.v.L.

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