Berlin : Günstiger shoppen

Mit der Spandau-Card gibt es in vielen Geschäften des Bezirks Ermäßigungen

Spandau setzt jetzt alles auf eine Karte. Mit der neuen Spandau-Card sollen nicht nur die Bewohner des Bezirks Vorteile in über 200 Geschäften, Gaststätten, Hotels, Freizeit- und Wellnesseinrichtungen erhalten. Auch Berlin-Besucher will man so an den Stadtrand locken. Denn der, so kritisiert Sven-Uwe Dettmann von der Marketinggesellschaft Partner für Spandau, wird bei der offiziellen Berlin-Werbung bisher zu häufig ausgegrenzt.

„Wer zum wiederholten Mal nach Berlin kommt, will nicht immer nur Kurfürstendamm und Potsdamer Platz sehen, sondern auch die Zitadelle und den Kladower Hafen“, sagt Dettmann. Und dann lohnt es sich auch, hier zu wohnen, zu speisen und zu shoppen.

Insgesamt sollen 25 000 Karten abgesetzt werden. Die Spandau-Card kostet fünf Euro und ist unbegrenzt für zwei Erwachsene und deren Kinder gültig. Damit gibt es bei den teilnehmenden Firmen ab einem Umsatz von jeweils fünf Euro Rabatte zwischen drei und 50 Prozent oder sonstige Vergünstigungen.

Spandau ist der zweite Bezirk mit einem derartigen Angebot. Treptow-Köpenick hat die dort auf rund 140 touristische Angebote begrenzte Card bereits im November 2006 eingeführt. Bisher wurden rund 10 000 Karten verkauft, sagt Kerstin Kirste vom Tourismusverein.

Auch das Berliner Umland will mit dieser Idee bei Touristen punkten: Im Ruppiner Land und im Dahme-OderSpree-Seengebiet gibt es entsprechende Karten. Sie gehören zum bundesweit angelegten Projekt Tourismus-Card. du-

Die Spandau-Card gibt es in der Spandau-Information (Breite Straße 32), den Spandauer Filialen der Deutschen Bank und allen teilnehmenden Unternehmen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar