Berlin : Guggenheim-Lab: Kuratorin zieht positive Bilanz

Die Kuratorin des Guggenheim Lab hat die anfänglichen Proteste gegen die mobile Denkfabrik verteidigt. Es sei wichtig, Kritik zu äußern, sagte Maria Nicanor zum Abschluss des Projekts. „Am schlimmsten wäre es gewesen, wenn das Lab vollkommen ignoriert worden wäre“, sagte die Spanierin. Das Guggenheim Lab war als Ideenschmiede für die Städte der Zukunft konzipiert. Berlin war die zweite Station für das Team um die Kuratorin. Im vergangenen Jahr war die mobile Denkfabrik bereits in New York aufgebaut worden. Die nächste Station ist das indische Mumbai.

Nach Ansicht von Nicanor wird das Guggenheim Lab bleibende Spuren in der Stadt hinterlassen. „Es geht um die große Idee hinter dem Projekt“, sagte sie. Von den Workshops müsse der Eindruck bleiben, dass „man tatsächlich etwas verändern kann, wenn man will“.

Das sechswöchige Projekt endet am heutigen Sonntag mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung, bei der die Beteiligten auch ein Fazit ihrer Arbeit ziehen wollen. Ursprünglich sollte das Guggenheim Lab in Kreuzberg aufgebaut werden, doch nach Protesten linksautonomer Gruppen wurde der Standort auf den Pfefferberg verlegt. dapd

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