Berlin : Gute Absichten, aber keine Taten

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versorgen gemeinsam rund 45 Prozent aller 690 000 Berliner Krankenhausfälle pro Jahr. Beide Unternehmen sind in Landesbesitz und beide stehen unter ökonomischem Druck. Um die finanzielle Situation zu verbessern, sollen sie kooperieren: zum Beispiel durch Abgrenzung der Marktanteile und gemeinsame Servicebereiche.

Vor einem Jahr einigten sich die Vorstände von Charité und Vivantes auf eine Absichtserklärung zur Kooperation. Es gab auch regelmäßige Spitzentreffen, doch dem folgten bisher keine Taten. So hat Vivantes noch nicht einmal den einst entzogenen Titel „Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité“ zurückerhalten. Eine Marktaufteilung ist in weiter Ferne. Manche Abgeordnete sind inzwischen davon überzeugt, dass nur eine Anordnung des Gesellschafters – also des Landes Berlin – eine Zusammenarbeit erzwingen kann. I.B.

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