Gute Fahrt : Potsdam prüft Idee einer Regional-Tram

Fährt die Potsdamer Straßenbahn bald auf Bahnschienen bis nach Beelitz und Teltow? Die Stadtverwaltung soll prüfen, unter welchen Bedingungen eine Verlängerung des Potsdamer Tramangebotes bis in die Umlandgemeinden realisiert werden kann.

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Fernbahnhof? Die Potsdamer Züge würden - wie etwa in Karlsruhe - auf die Schienen der großen Bahn passen.
Fernbahnhof? Die Potsdamer Züge würden - wie etwa in Karlsruhe - auf die Schienen der großen Bahn passen.Foto: Manfred Thomas

Das hat der Hauptausschuss auf Antrag von SPD und Grünen beschlossen. Das Modell einer Regio-Stadtbahn wird unter anderem bereits in Kassel, Chemnitz und Karlsruhe angewendet. Der Vorteil: Es kann ein bereits bestehendes Schienennetz genutzt werden. Über erste Ergebnisse soll die Verwaltung Anfang 2014 berichten.

Zunächst muss sich die Landeshauptstadt mit dem Kreis Potsdam-Mittelmark über das gemeinsame Vorgehen verständigen; es sollen mögliche Streckenführungen festgelegt werden.

In einer zweiten Stufe soll das Rathaus mit der Bahn, dem Eisenbahnbundesamt und dem brandenburgischen Infrastrukturministerium über die Ausweitung des Tramnetzes auf das Liniennetz der Bahn verhandeln. Und schließlich soll der Potsdamer Verkehrsbetrieb ViP noch eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben.

Als mögliche Routen führt der Antrag unter anderem Verbindungen von Rehbrücke über Wilhelmshorst nach Beelitz, von Griebnitzsee über Stahnsdorf bis Teltow sowie von Potsdam über die nördlichen Ortsteile bis nach Spandau auf.

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