Berlin : Händler zufrieden mit Sonntagsgeschäft

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Prall gefüllte Einkaufstüten, gut beschäftigte Kassiererinnen: Am verkaufsoffenen Sonntag anlässlich der Grünen Woche wurden vielerorts in der Stadt gute Geschäfte gemacht. Vor allem die großen Kaufhäuser und Einkaufszentren hatten gestern geöffnet, etwa 1500 Warenhäuser und Geschäfte machten mit. „Die Häuser war sehr gut besucht, allerdings haben sich viele Leute zunächst einmal umgeschaut“, sagte Klaus Fischer vom Handelsverband BerlinBrandenburg (HBB). Schließlich beginne am heutigen Montag der Winterschlussverkauf.

Nach Auskunft des HBB lag der Umsatz am Sonntag auf dem Niveau des Vorjahres-Tages. „Gefragt waren vor allem Technik, aber auch Mode“, sagte Fischer. Etliche Kunden standen schon mit Stücken aus der Frühjahrskollektion an der Kasse an. Nun hoffen die Händler noch auf ein paar Wochen mit kaltem Wetter, „damit die Lager mit Winterkleidung und Sportartikeln geräumt werden können“.

Von sonntäglicher Ruhe war auch im Kaufhof am Alex nichts zu spüren, das Haus war gut gefüllt. Im nahe gelegenen „New Yorker“ hätte es einer Mitarbeiterin zufolge noch voller sein können, „aber offenbar sind einige ältere Kunden bei der Grünen Woche“. Ein paar Schritte weiter in den Rathaus-Passagen bummelte kaum jemand: So gut wie alle Läden waren zu. Nur Daniel Sokoll von der „Kinder Boutique“ wartete auf Kundschaft. Carola Steglich vom Einrichtungshaus „Biggie Best“ hatte sich morgens spontan entschieden aufzumachen. Im KaDeWe hingegen blieb es am Grüne-Woche-Sonntag still: Das Haus hatte nicht geöffnet. kög

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