Berlin : Haftbefehle nach brutaler Jagd auf Ex-Freundinnen

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Mit äußerster Brutalität und Rücksichtslosigkeit bedrängten und verfolgten drei Brüder einer arabischen Großfamilie am Karfreitag ihre ExFreundinnen. Die 19, 20 und 21 Jahre alten Heranwachsenden hatten in der Rheinstraße in Steglitz zufällig zwei junge Frauen getroffen, die früher mit den Männern befreundet waren. Da die Frauen von ihnen schon früher bedroht und geschlagen worden waren, flüchteten sie sofort mit dem Auto. Die Brüder rasten mit ihrem Mietwagen hinterher und versuchten mehrfach auf dem belebten Straßenzug Rheinstraße- Schloßstraße das Auto der Frauen zu rammen. Dabei gefährdeten sie nach Polizeiangaben massiv andere Autofahrer. Bei einem Polizeiauto am Schloßparktheater stoppten die Frauen und baten um Hilfe. Die Beamten verfolgten die Brüder und nahmen sie fest. In ihrem Auto fanden sie Klappmesser sowie einen Baseballschläger.

Ermittlungen ergaben, dass der Älteste seine ehemalige Lebensgefährtin Mitte März geschlagen und gewürgt hatte, als er ihr Telefon rauben wollte. Er sowie der 20-Jährige sind im Dezember 2004 aus der Haft entlassen worden. Zum Teil haben sie noch Haftstrafen zu verbüßen oder sie haben gegen Bewährungsauflagen verstoßen. Ein Richter erließ am Sonntag gegen diese beiden Haftbefehle. Der 19-Jährige kam wieder auf freien Fuß. Alle drei werden bei der Polizei als Intensivtäter geführt. Sie gehören einem der Polizei bekannten arabisch-libanesischen Clan an.

Ein 16-Jähriger aus einem anderen bekannten arabischen Clan ist am Abend des Ostermontag nach einem Raubüberfall festgenommen worden. Mit zwei gleichaltrigen Komplizen hatte der Jugendliche einen 19-Jährigen überfallen und mit einem Messer verletzt. Ha

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