Berlin : Hallenbäder billiger – für Familien und Frühaufsteher

Wochenendkarte gilt werktags Auch Bonus für Spätschwimmer

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Zum Beginn der Herbstsaison wird für Früh- und Spätschwimmer sowie für Familien der Eintritt in die Hallenbäder billiger. Wer morgens vor acht Uhr oder abends nach 20 Uhr schwimmen geht, zahlt ab dem kommenden Montag statt vier nur 2,50 Euro.

Auch die 10er und 25er-Karten werden zu diesem Tarif angeboten. Sie kosten 22,50 Euro und 55 Euro statt 36 beziehungsweise 88 Euro. Nach Angaben von Klaus Lipinsky, Vorstand der Berliner Bäderbetriebe, hat der Aktionstarif, der in diesem Sommer in den Freibädern eingeführt wurde, großen Anklang gefunden. Deshalb führe man einen solchen Tarif nun auch in den Schwimmhallen ein. Der Tarif gilt allerdings nicht in den Stadtbädern Schöneberg und Lankwitz sowie im Bad am Spreewaldplatz, die bei den Bäder-Betrieben unter dem Signet „Top-Bäder“ geführt werden. Dort erfordere die besondere Ausstattung der Hallen höhere Preise, sagte Lipinsky.

Vom kommenden Montag an ist auch die Wochenend-Familienkarte günstiger. Sie gilt nun auch an Wochentagen. Jeweils drei Personen können sie für den Kartenpreis von sieben Euro nutzen, darunter mindestens ein Erwachsener und ein Kind. Jedes weitere Kind zahlt 1,50 Euro.

Und der Super-Ferienpass gilt ab sofort auch an den Wochenenden unmittelbar vor oder nach den Schulferien. So können Schulkinder in den bevorstehenden Herbstferien schon vom 3. Oktober an kostenlos in die Schwimmhallen. Allerdings müssen sie das Bad bis 12.15 Uhr wieder verlassen haben.

Die so genannten Aktionstarife haben die Bäderbetriebe indes nicht so ganz freiwillig eingeführt. Erst nach massiven Protesten von Stammkunden und auffallend leeren Freibädern sahen sich Lipinsky und seine Managerriege gezwungen, die Preisstruktur, die seit dem 27. April diesen Jahres gilt, aufzulockern. Seither gelten 4 Euro als Standardtarif, im Spreewaldbad, wegen des Wellenbeckens, oder dem Stadtbad Schöneberg sogar 5 Euro für eine Stunde Schwimmen. Wer drei Stunden bleiben möchte, zahlt 6 Euro. Diese Standardtarife waren insbesondere vielen Stammgästen zu viel, die nur kurz zum Bahnenziehen bleiben. akl/oew

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