Berlin : Handy am Steuer: Jetzt gibt es Bußgeldbescheide

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Die Polizei will härter gegen Autofahrer vorgehen, die während der Fahrt ohne Freisprechanlage telefonieren. Künftig sollen HandySünder den Bußgeldbescheid über 40 Euro (plus ein Punkt in Flensburg) per Post nach Hause bekommen. In den vergangenen dreieinhalb Jahren seit Inkrafttreten des Verbots hatte die Polizei alle erwischten Freihandtelefonierer angehalten, um verkehrserzieherisch auf die Fahrer einzuwirken. Da auf Straßen mit mehreren Spuren Autos nur schlecht gestoppt werden können, kamen fast alle ungestraft davon. Damit soll jetzt Schluss sein, teilte die Polizei mit. Das Anzeigenaufkommen, bislang nur 1000 etwa pro Monat, werde sich deshalb „deutlich erhöhen“, hieß es.

Von der Durchsetzung des Verbots verspricht sich die Polizei mehr Sicherheit auf den Straßen. Studien haben gezeigt, dass Fahrer mit dem Telefon am Ohr ein 14-fach höheres Unfallrisiko tragen. Ohne Freisprecheinrichtung darf nur bei abgestelltem Motor telefoniert werden. Radfahrer, die mobil telefonieren, zahlen 25 Euro, wenn sie erwischt werden. Ha

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