Berlin : "Heidi": Maximilian Schell muss bei Neuverfilmung passen

Die Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers "Heidi" von Johanna Spyri findet jetzt ohne Maximilian Schell statt, der gegenwärtig erkrankt ist. Schell sollte in dem Film, für den die Dreharbeiten in diesen Tagen in Berlin begonnen haben, die Rolle des Alm-Öhi übernehmen. Der Schauspieler liegt gegenwärtig nach seinem Zusammenbruch in der lettischen Hauptstadt Riga in einer Klinik in München, wo er nach Auskunft der Ärzte noch mehrere Wochen bleiben muss. Die Rolle werde jetzt umbesetzt, der neue Darsteller stehe aber noch nicht fest, teilte das Berliner Marketingbüro der Produktion am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa mit. Über den gesundheitlichen Zustand des beliebten Schauspielers sagte die Agentur allerdings nichts. Für die Titelrolle des Films wurde von 400 Mädchen, die sich für diese Traumrolle beworben haben, die 1987 geborene Dresdnerin Cornelia Gröschel ausgewählt. Regie führt Markus Imboden, der neben verschiedenen Fernsehspielen (wie Bella Block "Tod eines Mädchens") in Deutschland mit dem Film "Frau Rettich, die Czerni und ich" bekannt wurde. Für diesen Film erhielt Imboden 1998 einen Deutschen Filmpreis. Nach Beendigung der Drehtage in Berlin ist geplant, dass die Produktion ins schweizerische Engadin weiter zieht, wo in den alpinen Höhen die Alm-Szenen gedreht werden sollen. "Heidi" soll voraussichtlich im Frühjahr 2001 in die deutschen Kinos kommen.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar