Berlin : Heinz Berggruen: Botschafter Picassos

-

Er behauptet von sich, er habe das „absolute Auge“. Die Fähigkeit, Kunstwerke intuitiv einzuschätzen, hat ihn groß und reich gemacht. In den 30er Jahren kaufte Heinz Berggruen Zeichnungen eines völlig unbekannten Malers – Paul Klee. Heute sind sie Millionen wert. Berggruen war einer der wenigen Bewunderer, die Picasso in seiner Nähe duldete. 1936 emigrierte der Berliner Jude in die USA. Von dort ging er als Soldat nach Frankreich. In Paris gründete er eine Galerie. Mit 84 Jahren kehrte er in seine Geburtsstadt zurück, um seine Sammlung zu zeigen. Die Begeisterung der Berliner veranlasste Berggruen, sie der Stadt zu schenken. Im „Museum Berggruen“ hat der heute 91-jährige Mäzen eine Wohnung.

Spenden: 2001 übereignete Berggruen seine Sammlung von 200 Meisterwerken der klassischen Moderne der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Der Wert dieser Bilder ist unermesslich – ein Kunstschatz, der sich jeder Bewertung entzieht. Berggruen sieht seine Stiftung als Zeichen der Versöhnung.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben