Berlin : Henry Kissinger befragt junge Manager

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Was denken Deutsche? Wofür interessieren sie sich? Was sind ihre Ziele und Hoffnungen? Henry Kissinger, Ehrenvorsitzender der American Academy, interessiert sich dafür und kommt aus diesem Grund immer mal wieder nach Berlin, um mit Intellektuellen und Managern zu sprechen. Gestern hatte der Direktor der American Academy, Gary Smith, zwölf Deutsche unter 40 Jahren ins Hotel Adlon geladen, die mit dem Altmeister der amerikanischen Außenpolitik diskutieren und ihm ihrerseits auch Fragen stellen wollten. Zusätzlich hatte Roland Koch ihn eingeladen, eine Rede in der hessischen Landesvertretung zu halten. Gary Smith, zu dessen Hobbys neben dem Geldauftreiben für die Academy, also dem Fundraising, auch das Networking, das Zusammenbringen von Menschen, gehört, setzte noch einen dritten Termin auf Kissingers Agenda. Ein Gespräch mit dem künftigen Bundespräsidenten Horst Köhler. Eins haben die beiden nämlich gemeinsam: ihr Engagement für die American Academy, die sich in den wenigen Jahren ihres Bestehens zu einem intellektuellen Leuchtturm der Stadt entwickelt hat. Kissinger war bei der Gründung dabei, und auch Horst Köhler war von Anfang an im Gründungskuratorium engagiert. Offenbar entwickelt sich die Academy zu einer ersten Adresse in Sachen transatlantisches Networking. Bi

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