Berlin : Herr und Hund: Senatsdebütant Stölzl zeichnet das Psychogramm des Pitbull-Halters

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Die Kampfhunde-Debatte hat auch mit Stadtkultur zu tun. Folglich gab der neue Kultursenator Christoph Stölzl gestern seinen Einstand am Senatstisch mit einem schöngeistigen Beitrag. "Er hat nichts Neues gesagt, aber was er gesagt hat, hat er wunderbar gesagt", berichtete Senatskanzleichef Volker Kähne. Stölzl erzählte, wie leicht die große weite Welt mit dem Thema fertig wird. New York zum Beispiel. Dort sehe man keinen Hundedreck auf den Straßen. Die Bürger müssten die Häufchen ihrer Hunde selbst beseitigen. Anderenfalls drohten drakonische Strafen. Und dann zeichnete Stölzl ein Psychogramm von Kampfhundehaltern. Ein extremes Verhalten sei ihnen eigen. Er kannte da einen Pitbull-Besitzer in München, der war auch politisch so radikal. Und was sagt Eberhard Diepgen zur rigorosen Senatslinie, wenn er aus Südafrika zurück ist? Kähne wieder schmunzelnd: "Ach, er ist doch ein moderater Befürworter des leinenlosen Bagatellhundes."

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