Hertha BSC und die Händler : Kein Streit rund ums Olympiastadion

Auch im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es einen "Negativbereich" wie in Köpenick. Doch hier gibt es eine Lösung mit der angeblich alle zufrieden sind.

Das Problem:

Auch im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es einen „Negativbereich“ wie in Köpenick. Neben Sicherheitsbedenken war hier auch die Optik ein Faktor: Die fliegenden Händler hätten mit ihren bunten Ständen das Olympiastadion als Baudenkmal verschandelt, hieß es. Bezirksamt, Olympiastadion GmbH und der Olympiapark haben eine Kompromisslösung gefunden. „Wir haben die Leute von der Straße geholt, es gibt ein friedliches Nebeneinander“, sagt Christoph Meyer von der Olympiastadion GmbH.

Die Lösung:

Aus festen Containern dürfen seit einigen Jahren die Stammhändler, die früher mobil unterwegs waren, verkaufen. Insgesamt 14 Händler haben so eine neue geschäftliche Heimat in einem der sieben Container mit jeweils zwei Verkaufsluken gefunden. Sie bezahlen eine monatliche Pacht, die sich am Umsatz orientiert. Der Stadion-Caterer hat der Regelung ebenfalls zugestimmt, er betreibt selbst auch zwei Buden außerhalb der Arena. „Alle haben die Lösung gut gefunden und sich gefreut“, sagt Meyer. (mw)

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