Berlin : Hertha wird rot

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Ach du Schreck! Was ist denn mit Arne Friedrich passiert? Sonst trägt der Fußballprofi des Bundesligisten Hertha BSC einen, sagen wir, eher seriösen Haarschnitt. Gestern nun erschien Friedrich mit rot gefärbten Haaren. „Sieht nicht so schlecht aus, oder?“ sagte Friedrich. Und: „Rot ist die Farbe der Kampfansage.“ Freiwillig hat sich Friedrich die Haare jedoch nicht färben lassen. Gestern bestätigte Herthas Manager Dieter Hoeneß die im Tagesspiegel am Sonntag angekündigte Vertragsverlängerung mit Hauptsponsor Arcor um drei Jahre. Das Unternehmen zahlt dem Klub bis 2006 etwa 20 Millionen Euro. Das ist für die wirtschaftlich angeschlagene Fußballbranche eine gewaltige Summe – so ein bisschen dürfte Herthas Manager Hoeneß da rot geworden sein. Dass die Spieler mit gefärbten Haaren erschienen, hatte einen anderen Grund: Die ArcorModels tragen in den Fernsehspots des Unternehmens auch immer rote Haare.

Nun war Arne Friedrich am Dienstag nicht allein erschienen, auch Nationalspieler Marko Rehmer und Herthas Brasilianer Marcelinho , Alex Alves und Luizao schauten auf der Pressekonferenz im Sony-Center vorbei. Trainer Huub Stevens hatte dagegen Glück, „dass mich niemand gefragt hat, ob ich mir die Haare färben könnte“.

Herthas Profis wurden für den kurzen Auftritt am Dienstag extra zum Starfriseur Udo Walz geschickt, dessen Team sich erst im Sony-Center um die Haare der Fußballer kümmerte. Nach der Präsentation aber stiegen die Spieler schnell in den Mannschaftsbus und fuhren nach Charlottenburg in die Uhlandstraße. Dort ließen sie sich die Haare im Friseursalon von Walz waschen – und sahen wieder aus wie immer. AG

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