Berlin : Herthas Kapitän

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Besonders schick sieht er nicht aus mit der Kapitänsmütze. Eher amüsant. Aber Bernd Schiphorst ist ja Medienbeauftragter Berlin-Brandenburgs – und kein Schiffskapitän. Außerdem kümmert sich Schiphorst um den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. Dort ist er Präsident, und gestern, da hat er zusammen mit Leo Busch, Moderatorin des Nachrichtensenders n-tv, die Vergangenheit des Klubs entdeckt: Einen Dampfer. Am 25. Juli 1892 war es, da wussten vier Männer nicht, wie sie ihren Verein nennen sollten. Sie entschieden sich für den n eines Schiffes: „Hertha“. Die Vereinsfarben entsprechen jenen der Reederei: Blau und weiß. Zuletzt fuhr der Dampfer unter dem Namen „Seebär“ über Brandenburgs Seen. Gestern nun, einen Tag vor dem 110. Geburstag von Hertha BSC, erhielt das Schiff seinen alten Namen zurück. „Ein historischer Moment“, sagte Schiphorst. „Die ’Hertha’ bleibt zwar in Brandenburg. Aber sie gehört endlich wieder zur Familie“. A.G.

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