Berlin : Heyms Grab erhält zusätzliche Platte Witwe akzeptiert Kompromiss

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Der Streit um den Grabstein für Stefan Heym steht vor einer Lösung. Wie die Witwe des Schriftstellers, Inge Heym, am Donnerstag sagte, hat die Jüdische Gemeinde zu Berlin einen Kompromissvorschlag der Stadtverwaltung von Jerusalem für den Grabstein akzeptiert. Dabei solle vor dem Grabstein eine Zusatzplatte mit dem Davidstern und hebräischen Zeichen angebracht werden. Nur ein kleiner Teil der Grabsteine in Jerusalem trage einen Davidstern, sagte Inge Heym.

Der Schriftsteller („Fünf Tage im Juni“) hatte sich für sein Grabstein nur Namen und Lebensdaten gewünscht. Deswegen war es nach seinem Tod zu einem Streit zwischen seiner Witwe und der Verwaltung des jüdischen Friedhofs in Weissensee gekommen. Die Verwaltung hatte einen Davidstern am Grabstein gefordert. Sie hoffe nun, dass die Arbeiten am Grab noch vor Heyms 90. Geburtstag am 10. April fertig werden, sagte die Witwe. dpa

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