Berlin : Hier wird durchgefeiert

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In der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg (Kesselhaus, Alte Kantine und Hof) gibt es an allen Tagen Partys. Am Freitag ab 18 Uhr wird der „Asiatische Frühling“ gefeiert – genauer gesagt der des indischen Subkontinents. Zur Party mit Bollywood und Bhangra-DJs feiern nicht nur die asiatischen Communitys, eingebettet in einen asiatischen Basar. Eintritt: zehn Euro (Abendkasse), acht Euro (ermäßigt). Am Sonnabend ab 22 Uhr feiert sich das Urban Bass SoundSystem selbst – es wird nämlich zehn Jahre alt. Zu hören gibt es Dancehall-Reggae. Eintritt: sechs Euro (Abendkasse), fünf Euro (ermäßigt). Am Sonntag schließlich startet ab 23 Uhr eine „Gran Fiesta Afrobrasilatina“. Mit dabei sind 25 Künstler aus Senegal und ihre Trommel- und Akrobatik-Show, sechs Musiker einer karnevalesk-brasilianischen Traditionsgruppe, sowie sieben kubanische Vollblutmusiker mit ihrem afro-kubanischen Sound. Der Eintritt kostet zehn Euro (Abendkasse), acht Euro (ermäßigt). Die Kulturbrauerei an der Ecke Knaackstraße und Danziger Straße liegt nahe dem U-Bahnhof Eberswalder Straße.

„Peace for the World“ nennt die Junction Bar am U-Bahnhof Gneisenaustraße ihr Motto. Am Sonnabend ab 22 Uhr spielt der Percussionist Enrico Pérez aus Havanna sein Programm mit traditioneller kubanischer Musik über Latin-, Afro-Jazz bis zu Salsa und Rumba. Nach Mitternacht legt dann DJ Johnny Vedado latin Dancehall auf. Am Sonntag gibt es ab 22 Uhr eine „African rhythm united Peace Party“ mit Musik aus Mosambik – vor allem Majika, einem Volksmusikstil der Insel. Danach: DJ Raven mit Soul, Hip Hop, Reggae und Funk. Eintritt jeweils sechs Euro (ermäßigt fünf Euro).

Im Pavillon im Volkspark Friedrichshain (nahe Platz der Vereinten Nationen) wird am Sonnabend ab 22 Uhr Funk, Samba House und Latino Hip gepaart mit Live-Percussion die Party „ respect.brazil“ beschallt. Es legen auf: DJs Cliffy (Future World Funk + Batmacumba/London), Señor Boogie (Oye Records), Agapê (Difusora) und live spielt Bloco Sambamanía (aus dem exotischen Augsburg) und Tayfun y El Nino. Der Eintritt kostet sieben Euro. Informationen per Telefon unter der Nummer 66647821 und im Netz unter www.respectbrazil.de oder unter www.pavillon-berlin.de

Die Programme in der Backfabrik starten Freitag ab 20 Uhr, Sonnabend ganztags bis Sonntag 11 Uhr und am Sonntagabend wieder ab 20 Uhr. Es gibt drei Tanzflächen mit Latino Area, Black Music Hall und Raggae-Dancehall-Floor. Der Eintritt kostet für einen Tag acht Euro, für zwei Tage 14 und für drei Tage 18 Euro. Die Backfabrik befindet sich an der Saarbrücker Straße 36, Ecke Prenzlauer Allee.

Der Partyklassiker zum Karneval ist die „Lange Nacht der Soundsystems“ im Tempodrom (Möckernstraße 10, am Anhalter Bahnhof) am Sonntag. Los geht es ab 20.30 Uhr, getanzt wird in drei Arenen: zu Reggae und Dancehall im großen Haus, zu Soul und Hip Hop im Foyer mit Best Seven (Sonar Kollektiv), sowie Soca und Dancehall in der kleinen Arena. Der Eintritt kostet 11 Euro (Abendkasse), 10 Euro (Vorverkauf, plus Gebühren).

Zur Russisch-balkanischen Party auf vier Areas lädt der Mudd Club ein (Große Hamburger Straße 17, nahe dem Hackeschen Markt). Start ist am Sonntag ab 21 Uhr mit „Balkanbeats“ – vornehmlich Punk-Rock aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Serbien, Slowenien, Mazedonien. In der russischen Ecke gibt es Ska, Polka, Gypsy, Tango. Drum’n’Bass mit Ethnomusik wird von der Berliner Band ETO gemischt, und ein Videojockey zeigt sein Kaleidoskop „enthusiastischer russischer Folkloretänzer“. Der Eintritt beträgt sechs Euro, Studenten zahlen fünf Euro. oew

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