High Society : Millionärs-Witwe Gsell fühlt sich unverstanden

Die in Berlin lebende Millionärswitwe Tatjana Gsell will aus ihren schrillen Auftritten in der Öffentlichkeit gelernt haben. Die 35-Jährige beteuert zudem, ihre Beziehung zu Ferfried Prinz von Hohenzollern sei kein PR-Gag.

Berlin - "In der Berliner Gesellschaft hat sich keiner je Mühe gemacht, mich wirklich kennen zu lernen", sagte die Verlobte von Ferfried Prinz von Hohenzollern (63) der "Berliner Morgenpost. "Ich werde als Vamp dargestellt, immer in Verbindung gebracht mit Erotik", klagte sie. Dabei wünsche sie sich "nichts weiter als ein Zuhause, einen Freund, der mich liebt, Gefühle, Wärme und Zuneigung."

Auf ihre schrillen Auftritte als platinblondes Society-Phänomen in knappen Outfits angesprochen, sagte Gsell: "Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und denke jetzt mehr nach. Ich schlage keine Pirouetten mehr auf dem roten Teppich." Sie wähle inzwischen sehr genau aus, wo sie hingehe und lasse sich auch nicht "für Werbung ausnutzen". Kürzlich erlebte Gsell allerdings erneut einen Dämpfer, als sie beim Berliner Dreamball zugunsten krebskranker Frauen uneingeladen im Mini-Glitzer-Kleid auftauchte und schon nach kurzer Zeit wieder hinausgebeten wurde. "Es wird mir eine Lehre sein, nie mehr irgendwo hinzugehen, wo ich nicht eingeladen bin", kommentierte Gsell.

"Man muss aufpassen, nicht abzurutschen"

Die Witwe des Nürnberger Schönheitschirurgen Franz Gsell, der im Januar 2003 gewaltsam zu Tode kam, hat zuletzt vor allem mit ihrer öffentlich zur Schau gestellten Beziehung zum Prinzen von Hohenzollern, aber auch mit Partyauftritten an der Seite von anderen Herren für Aufsehen gesorgt. Die RTL-2-Doku-Soap "Tatjana und Foffi" dokumentierte im Mai zwar die Hochzeitsvorbereitungen des Paares, das seit einem Jahr eine Luxus-Wohnung in Berlin bewohnt. Zur Trauung kam es aber nicht - angeblich weil sich die Scheidungsformalitäten des Prinzen unerwartet lange hingezogen hatten.

Berichte, ihre Beziehung sei ein PR-Gag, wies Gsell jetzt erneut zurück. "Unsere Beziehung ist echt. Ich liebe den Prinzen. Die Anfeindungen haben uns stark gemacht, aber auch verletzt. Es tut mir weh, wenn die Leute sagen, sie will nur den Titel und er das Geld." Trotz ihres wiederholt angekündigten Imagewandels wird sich Gsell auch in Zukunft nicht aus dem Rampenlicht zurückziehen: "Die Ballsaison machen wir mit. Aber wir überlegen bei jeder Einladung, ob sie uns inhaltlich interessiert", kündigte sie an und fügte hinzu: "Man muss aufpassen, nicht abzurutschen." (tso/ddp)

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