Berlin : Hilfe für Jerusalem

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Ein Nachmittag im Hause Stein. Israels Botschafter und seine Frau hatten zu einem Wechselbad der Gefühle in ihre Residenz eingeladen: Draußen nasskaltes Wetter, drinnen herzliche Jerusalemer Gastfreundschaft. Die Ehrengäste Shimon Steins brachten allerdings schreckliche Bilder mit – vom Terror in Israel und von ihrer Arbeit mit den Opfern. Deshalb waren sie gekommen. Mordechai Sela, Leiter der Abteilung für Kiefer und Gesichtsrekonstruktion an der Hadassah-Universitätsklinik, und Thomas Ruzicka, Leiter der Hautklinik der Uni Düsseldorf, stellten den Verein der Deutschen Freunde der Hadassah-Klinika in der Hauptstadt vor. Von den 4000 bislang durch palästinensische Anschläge Verletzten wurden 2000 in der Jerusalemer Klinik behandelt. Erschüttert, aber auch fasziniert sahen Gäste wie der Rektor der europäischen Wirtschaftshochschule, Herwig E. Haase, und Rabbiner Jizhak Ehrenberg ein Video über die Wiederherstellungs-Chirurgie von Professor Sela und seinem Team. Aber Thomas Ruzicka und die Europa-Direktorin der Hadassah-Freunde, Beatrice Birnbaum, hatten nicht nur die dringende Bitte um Spenden mitgebracht, sondern auch Ruzickas Wunderkinder-Söhne, die am Steinschen Flügel Hausmusik von Tschaikowsky und Boogie-Woogie spielten: Ermunterung für den Elan der Sponsoren (Kontakt-Telefon Hadassah-Deutschland: 0251-538 96 06). -ry

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