Berlin : Hilfen zur Erziehung gefährdet Sozialverbände kritisieren Kürzungspläne

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Die Liga der Wohlfahrtsverbände warnt vor weiteren Kürzungen bei den Erziehungshilfen in Berlin. Die Finanzverwaltung wolle im Doppelhaushalt 2008/2009 bis zu 20 Prozent der Mittel streichen,teilte Liga-Sprecherin Elfi Witten mit. Dabei sollten „die jüngsten dramatischen Fälle von Kindesvernachlässigung Grund sein, die Gelder zur Stärkung von Familien und Unterstützung von Jugendlichen aufzustocken“. Gegenüber der Nachrichtenagentur ddp wies die Finanzverwaltung die Vorwürfe als „falsch“ zurück. Dem Tagesspiegel liegt indes ein entsprechendes Haushaltsrundschreiben der Finanzverwaltung vom 2. April an die Finanzstadträte der Bezirke sowie an den Vorsitzenden des Hauptausschusses im Abgeordnetenhaus vor. In dem von Staatssekretär Klaus Teichert in Vertretung unterzeichneten Schreiben heißt es, dass bei den Erziehungshilfen eine Reduzierung „für die ambulanten Hilfemaßnahmen um 10 % und für die teilstationären um 20 % vorgenommen“ wurde. In Berlin seien die Erziehungshilfen jedoch innerhalb von fünf Jahren bereits um 40 Prozent gekürzt worden, so die Liga-Sprecherin. kög

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