Berlin : Hinter dem Pflaster liegt kein Strand

Lo.

Großbaustelle Pariser Platz: Die Touristen schlängeln sich zwischen Bauzäunen hindurch, die Autos fahren Slalom - die "jute Stube der Stadt" ist zur Zeit eine Rumpelkammer. Ende Juli hatten die Arbeiten zur Neugestaltung des hauptstädtischen "Empfangssalons" zwischen Brandenburger Tor und "Linden" begonnen. Inzwischen sind Gehweg und Fahrbahn der Südseite mit schlesischem Granit, der aus Polen importiert wird, neu gepflastert. Vor dem Hotel Adlon werden gerade für die Erneuerung des Bürgersteiges große Granitplatten eingebracht. Neben den Bauarbeiten läuft der Ost-West-Verkehr zweispurig durchs verhüllte Brandenburger Tor. In diesem Jahr soll der südliche Teil fertig werden, der nördliche auf der Seite der Dresdner Bank folgt 2002. Der repräsentative Platz wird erst im zweiten Halbjahr 2003 in neuer Schönheit strahlen - wenn die Akademie der Künste und die Französische Botschaft fertiggebaut sind und das Brandenburger Tor restauriert wurde. Die Erneuerung des Platzes in seinen historischen Maßen ist der Stadt Berlin 5,5 Millionen Mark wert.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben