HINTER DEN KULISSEN : HINTER DEN KULISSEN

Über Künasts „Herta“, Buschkowskys Drogenbeichte und rot-rote Prinzenrollen

Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD).
Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD).Foto: Mike Wolff

Die Grünen waren ein schönes Thema in der Fanszene der Blau-Weißen. Hertha BSC ist aufgestiegen, und Politiker schickten Glückwunschschreiben – auch Renate Künast. „Ich freue mich, dass der Aufstieg geschafft ist“, schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite. „Ich mag die Bodenhaftung, mit der sich der Verein in dieser Saison präsentiert. Das sollte Herta sich bewahren.“ Logo, Wählerwerbung und so. Wäre den Hertha-Fans Wurst gewesen. Nur: Wer bringt Renate Künast bei, wie der Klub richtig geschrieben wird?

In der ZDF-Talkshow von Markus Lanz legte am Dienstag der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky Geständnisse ab. Als Jugendlicher habe er sich auch mal geprügelt, erzählte der SPD-Politiker. Und Drogenerfahrungen hat Buschkowsky auch gemacht. Als Jugendlicher arbeitete er in einem Kibbuz in Israel. Abends am Lagerfeuer sei es üblich gewesen, dass „das Rohr da rumging“. Rapper Sido, der bei Markus Lanz neben Buschkowsky saß, hörte aufmerksam zu.

Die beiden rot-roten Fraktionschefs Michael Müller und Udo Wolf treffen sich einmal pro Woche zum Polit-Plausch. Traditionell wird SPD-Politiker Müller von Linkspolitiker Wolf dann eine Prinzen-Rolle zum Knabbern angeboten. Das für das nächste Treffen vorgesehene Gebäck aber wurde am Freitag von Linkspolitikern beim kollektiven Fernsehschauen in der Fraktions-Pressestelle verspeist. „Prinzenrolle musste bei Kates und Williams Hochzeit einfach sein“, sagte Pressesprecherin Kathi Seefeld. Sie versprach Michael Müller eine neue „Rolle“ fürs nächste Treffen der Fraktionschefs.AG/hey/sib

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