Berlin : HINTER DEN KULISSEN

Wolfgang Schäuble und Ehrhart Körting fehlen, Klaus Böger macht sich schon mal warm, und die Polizei blitzt

Kurz bevor Sportlernahrung serviert wurde – Heilbutt und Blattspinat –, stellte Klaus Wowereit klar: Die Leichtathletik-WM 2009 sei ihm „nicht wurscht“. Der Regierende reagierte damit bei der WM-Party im Kommunikationsmuseum auf die Worte einer Berlinerin, die in einem Videotrailer flapsig gesagt hatte, was sie vom drittgrößten Sportfest der Welt halte. 350 Promis aus Sport, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung waren 500 Tage vor WM-Beginn zur Feier geladen. Zwei nicht ganz unwichtige Herren fehlten: der deutsche Sportminister Wolfgang Schäuble und der Sportsenator der Hauptstadt Ehrhart Körting. „Minister Schäuble ist auf der 75. Konferenz der Datenschutzbeauftragten“, so eine Protokollsprecherin. Und Körting? „Ist im Urlaub.“ So viel zur Wichtigkeit des, nun ja, Super-Weltereignisses 2009. AG

Andere Sportsfreunde bleiben der Welt der Leibesübungen im Seniorenalter verbunden. Ex-Sportsenator Klaus Böger ist als neuer Präsident des Landessportbundes sehr im Gespräch. Dass er das Amt nicht wollen würde, kann sich keiner vorstellen, der weiß, wie erholsam Schulsenator Böger alles Sportliche fand. wvb.

Auf einer Brache an der Kommandanten-/Ecke Neue Grünstraße wurde gestern eine Skulpturenausstellung der Biennale eröffnet. Auf der Straße blitzte die Polizei in einer Tempo-30-Zone. Der Beamte am Blitzgerät fiel wegen seiner Beleibtheit auf. Die CDU-Kulturpolitikerin Monika Grütters musste vielen mit dem Handy fotografierenden, eleganten Biennale-Touristen erklären, dass die Polizei nicht zum dem Happening gehört. wvb.

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