Berlin : HINTER DEN KULISSEN

Peter Kurth arbeitet an neuen Strategien, die Grünen arbeiten für unsere Renten

Kleine Unterschiede, große Wirkung: Hätte der frühere Finanzsenator Peter Kurth im Mai 2003 nicht 17, sondern 18 Stimmen bekommen, wäre er Chef der CDU-Fraktion geworden. Und wenig später vielleicht sogar Landesvorsitzender. Dann wäre Kurth der Politik wohl an wichtiger Stelle erhalten geblieben. Aber weil ihn die eigene Partei nicht so richtig wollte, richtete er sich in der privaten Wirtschaft ein. Seit sieben Jahren schon ist er Vorstand des Entsorgungsunternehmens Alba. Und im November wird Kurth neuer Präsident des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungswirtschaft. Anschließend will er ein Konzept zur strategischen Neuausrichtung des Verbands präsentieren. So etwas könnte die Berliner CDU ja auch gut brauchen. za

Auf der Grünen-Fraktionsklausur vergangene Woche in Kremmen war der Kindersegen immer wieder Tischgespräch. Erst verriet Fraktionschef Volker Ratzmann, dass er Vater werde. Dann sah man auch bei Wirtschaftspolitikerin Lisa Paus einen deutlichen Hinweis auf eine Schwangerschaft. Frau Paus erwartet Anfang Januar Nachwuchs. Nur Hochschulpolitikerin Anja Schilhanek ließ ihre Parteifreunde in der vergangenen Woche noch im Unwissen. Doch auch sie erwartet ein Kind – wie bei Volker Ratzmann und seiner Lebensgefährtin, der Grünen-Bundestagsabgeordneten Kerstin Andreae, ist es im März nächsten Jahres. Da unkten viele Grüne, es sei dann doch langsam an der Zeit, einen Betriebskindergarten im Abgeordnetenhaus zu eröffnen. sib

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