Berlin : HINTER DEN KULISSEN

Carola Bluhm sorgt sich, Klaus-Peter von Lüdeke bleibt stehen

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Foto: Promo

Ja, die Kinder... Sie denken, was sie wollen. So musste sich Carola Bluhm, Fraktionschefin der Linkspartei, jüngst von ihrem Sohn Max über die Qualitäten des Finanzsenators belehren lassen. Sarrazin habe doch recht, schrieb Max, der auf einer längeren Reise durch Australien ist, der Mutter. Bluhm gehört zu den robusten und humorvollen Politikern der Linkspartei, doch Sarrazins Attacken auf Transferleistungsempfänger nerven sie durchaus. Was war also mit dem Jungen los? Max musste in Australien Sarrazins Hartz IV-Speiseplan variieren, denn er hatte keinen Job gefunden, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Also teilte er der Mutter mit, dass man mit 200 Gramm Toast, bestrichen mit Hummus-Paste, einer Flasche Cola und zwei Packungen Keksen über die Runden komme. Zwei Tage ging das so, und während sich die Mutter noch Gedanken machte, hatte Max den nächsten Job gefunden, als Erntehelfer. Der Finanzsenator würde daraus vermutlich schließen, dass man mit leichtem Hungergefühl auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich ist.

Der FDP-Verkehrspolitiker Klaus-Peter von Lüdeke fährt gern Rennrad. Aber jetzt ist Off-Saison, und so wollte von Lüdeke zum Termin beim U-Bahn-Chef mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Doch in Nikolassee kam keine S-Bahn – Computerprobleme. Nach einiger Warterei sagte von Lüdeke den Termin ab. Das gelöste Ticket will er am Montag im Verkehrsausschuss vorlegen, wenn über die S-Bahn diskutiert werden soll. wvb.

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