Berlin : HINTER DEN KULISSEN

Eine überhitzte Umweltverwaltung und zupackende Sozialdemokraten

Die Feinstaub-Diskussion war hitzig – aber das war noch gar nichts gegen die Auswertung der Luftmessdaten des vergangenen Jahres. Anhand derer wollte die Verwaltung den Effekt der Umweltzone ermitteln. Weil aber die Heizung in dem gemieteten Verwaltungsbau an der Brückenstraße tagelang verrückt spielte und die Räume auf weit mehr als 30 Grad erhitzte, mussten die Fachleute von Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) die Arbeit abbrechen. Jetzt ist das Arbeitsklima wieder intakt – und die Luftbilanz für Mitte April zugesagt. obs

Doch, es gibt in Berlin noch eine Arbeiterklasse. Wenn die Genossen umziehen, geht alles per Hand. Oliver Schworck, SPD-Stadtrat für Ordnungsaufgaben in Tempelhof-Schöneberg, zog vor ein paar Tagen von Lichtenrade nach Lichtenrade um. Da packte nicht nur der SPD-Landes- und Fraktionschef Michael Müller, sondern auch der Hauptpersonalratschef des Landes Berlin, Uwe Januszewski mit an. Außerdem Müllers persönlicher Referent Andreas Schwager und Fraktionssprecher Thorsten Metter. Alles wackere Tempelhofer. Nichts ging zu Bruch. za

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