Berlin : HINTER DEN KULISSEN

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Wiedersehensfreude bei zwei Grünen und wie die PDS InternetSurfer festhält Mit neuen Eindrücken kehrte der grüne Haushaltspolitiker Oliver Schruoffeneger von einer zweiwöchigen Studienreise aus den USA zurück. Auf Einladung der deutsch-amerikanischen Vereinigung der Länderparlamentarier beobachteten elf ost- und westdeutsche Abgeordnete den amerikanischen Wahlkampf, sprachen mit Demokraten und Republikanern und nahmen in Tallahassee sogar einen Snack mit dem jüngeren Bruder von George W. Bush ein: Jeb Bush ist seit 1998 Gouverneur in Florida. Als die Delegation zum Jahresempfang des Washingtoner Büros der Böll-Stiftung erschien, hörten sie die Begrüßungsworte von Georg Dick. Georg Dick? Schon mal gehört, sagte sich Schruoffeneger. Die beiden kennen sich aus einem früheren Grünen-Gremium, in dem Schruoffeneger 1983 saß, Dick war damals Pressesprecher der Grünen-Landtagsfraktion in Hessen. Heute ist er Leiter des Planungsstabs von Joschka Fischer. Seitdem sind sich beide nicht über den Weg gelaufen - bis zur späten Wiedersehensfreude in Washington.

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Zehn, neun, acht, sieben… zählte der PDS-Landes- und Fraktionsvorsitzende Stefan Liebich am Mittwochabend den Countdown bis zur Eröffnung der neuen Internet-Seite seiner Fraktion. Knallrot präsentieren sich die Sozialisten auf ihrer Website mit den Schlagworten „Sozial geht vor. Transparenz kommt an. Wissen schafft Stadt“. Statt der langen Adresse www.parlament-berlin.de/pds-fraktion.nsf gelangt der Websurfer jetzt über www.pds-fraktion-berlin.de schnell in Kontakt mit den Sozialisten. Wer sich aber über die Internet-Seite des Parlaments über die Fraktionen zur PDS weiterklickt, den halten die Sozialisten dort gnadenlos fest: Zurück zur Hauptseite gelangt man nämlich nicht mehr. Ein kleiner Systemfehler, wie die Fraktion zugibt – und sie verspricht Besserung. PDS-Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner gibt übrigens am 27. Oktober ab 15 Uhr im Internet-Chat auf der neuen PDS-Fraktionsseite Auskünfte über Hartz IV. Eine Fragestunde, keine Märchenstunde. Sabine Beikler

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