Berlin : HINTER DEN KULISSEN

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T ill Heyer-Stuffer ist nicht nur Grünen- Landeschef, sondern verbindet auch auf „schlagkräftige“ Art und Weise Sportpolitik mit dem eigenen Hobby: Kürzlich machte Heyer-Stuffer einen Ausflug nach Dresden – allerdings nicht als offizieller Gast bei der festlichen Einweihung der wieder aufgebauten Frauenkirche. Der Grünen-Politiker nahm im Berliner Ruder-Achter beim Elbe-Pokal teil und ruderte „auf Schlag“: Er gab für die anderen Ruderer die Schlagfrequenz vor. Die hat auch gepasst, denn nach fünf Kilometern Strecke gewann der Berliner Achter den diesjährigen Pokal. Till Heyer-Stuffer freute sich sehr darüber und fühlte sich auch, wie er sagt, als „sportpolitischer Botschafter“ und Vorhut der Deutschen Rudermeisterschaften, die nächstes Jahr in Berlin stattfinden: Heyer-Stuffer war selbst 1982 Deutscher Vize-Meister im Achter sowie ’83 und ’84 Vize im Zweier.

Wie wird man im weiteren Sinne sein eigener Nachfolger? Dieses Kunststück hat der CDU-Politiker Uwe Lehmann-Brauns jetzt geschafft. Seit dieser Woche ist der 67-Jährige wieder kulturpolitischer Sprecher der Fraktion. Der Jurist bekleidete diese Funktion schon einmal von 1979 bis 2001. Nach den Abgeordnetenhauswahlen übernahm Monika Grütters das Sprecheramt. Im vergangenen Jahr rückte Lehmann- Brauns wieder ins Abgeordnetenhaus nach. Grütters wurde in den Bundestag gewählt – und Lehmann-Brauns übernahm die Funktion. Bisher hat er acht Kultursenatoren erlebt: Dieter Sauberzweig, Wilhelm Kewenig, Volker Hassemer, Ulrich Roloff-Momin, Peter Radunski, Christoph Stölzl, Anke Martiny und Adrienne Gröhler. Jetzt hat er es mit Thomas Flierl zu tun. Sabine Beikler

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