Hintergrund : Der Patientenfürsprecher

Die Patientenfürsprecher

sind seit 1974 im Berliner Landeskrankenhausgesetz vorgeschrieben. Die Bezirksverordnetenversammlung wählt für jedes Krankenhaus oder für mehrere Krankenhäuser eines Bezirks einen Patientenfürsprecher für die Dauer von fünf Jahren. Dessen Aufgabe ist es, die Patienten bei Problemen und Beschwerden gegenüber dem Krankenhaus zu unterstützen und zu vertreten. Die Patientenfürsprecher sind nicht weisungsgebunden und unterliegen der Schweigepflicht.

Bewerben können sich für das Amt alle Personen, die bei einer Bezirksverordnetenversammlung wahlberechtigt sind. Ausgeschlossen sind nur Dienstkräfte von Krankenhäusern. Die Patientenfürsprecher arbeiten ehrenamtlich.

Eine Liste aller Berliner Patientenfürsprecher gibt es im Internet unter www.patienteninfo-berlin.de. Informationen erteilt auch die Unabhängige Patientenberatung Berlin unter Telefon 030 / 801 07 825. mho

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