Hintergrund : Prostatavergrößerung und -krebs

Prostatahyperplasie (Vergrößerung):

Rund die Hälfte aller Männer über 60 und fast alle Männer über 70 Jahre haben eine gutartige Prostatavergrößerung. Aber nur 30 Prozent der 50- bis 80-jährigen müssen sich deswegen behandeln lassen.

Symptome: Häufiger Harndrang, Probleme beim Wasserlassen, unvollständige Blasenentleerung. Bei fortschreitender Krankheit kann sich die Blase entzündet, weil immer ein Rest Harn zurückbleibt. Im schlimmsten Fall droht ein Versagen der Nieren durch den Urinrückstau.



Prostatakarzinom:
40 000 Männern wird in Deutschland jährlich die Diagnose Prostatakrebs mitgeteilt.In Berlin wurden im Jahr 2005 insgesamt 2740 Männer mit einem Prostatakarzinom in Krankenhäusern therapiert, die meisten davon im Alter von 65 bis 75 Jahren.

Früherkennung: Männer ab 45 sollten regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen, sagen Experten. Das wichtigste Instrument zur Früherkennung ist der PSA (Prostataspezifisches Antigen)-Wert. Ist dieser im Blut erhöht, so deutet dies auf ein Karzinom hin, ist aber kein Beweis. Denn nur bei einem Drittel der Betroffenen ist dann tatsächlich ein Tumor vorhanden. Für den Beweis ist eine Biopsie, also die Entnahme einer Gewebeprobe direkt aus der Prostata, unumgänglich.

Informationen: www.dgu.de (Urologenportal mit ausführlichen Patienteninfos)

www.prostata.de (gut für Laien aufbereitet, von einer großen Pharmafirma gesponsert)

www.prostatakrebs-bps.de (Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.) Telefon: (05108) 926646

www.krebsinformationsdienst.de (Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg) Kostenlose Hotline: (0800) 420 30 40

www.berliner-krebsgesellschaft.de (Portal der Berliner Krebsgesellschaft e.V. ) Telefon: (030) 283 24 00 I.B., mho

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