Berlin : Höhere Preise im Nahverkehr beschlossen

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Jetzt ist es auch vom Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes BerlinBrandenburg (VBB) beschlossen worden: Wer für Fahrten mit Bahnen und Bussen im Stadtgebiet vom 1. August an einen Einzelfahrschein kauft, subventioniert damit, wie berichtet, die Schüler- und Geschwisterkarten. Damit deren Preis, wie vom Senat gewünscht, mit 26 und 16 Euro unverändert bleiben kann, erhöht sich der Preis des Einzelfahrscheins um 10 Cent auf 2,10 Euro.

Wer dagegen im Umland lebt, aber in Berlin zur Schule geht, muss statt 59,70 Euro in Zukunft 62,50 Euro zahlen. Pech haben alle Schüler gemeinsam, weil das neue Ferienticket im Sommer für 35 Euro nur in Brandenburg sowie in den Zügen des Regionalverkehrs durch die Stadt gilt, nicht jedoch bei der BVG und der S-Bahn.

Durchschnittlich steigen die Preise nach VBB-Angaben um 3,8 Prozent. Höher fallen die Steigerungen bei Monats- und Jahreskarten aus. Bei Firmentickets verringert sich zudem der Rabatt bei Neuabschlüssen bereits vom März an von 15 auf nur noch 5 Prozent. Für bestehende Verträge gilt eine dreijährige Übergangsfrist, wobei die Betriebe auch jetzt schon den Rabatt verringern können. Gestrichen wird die Freizeitkarte. kt

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