Berlin : Hoffmann und van Veen am Ku’damm

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STADTMENSCHEN

Zurück zu den Wurzeln geht Klaus Hoffmann . En suite will er vom 18. bis 30. November das Theater am Kurfürstendamm füllen. Eine „Vermischung von Publikümern“ erhofft er sich dort für sein Programm „Insellieder“, mit dem er auf eine Reise zu den inneren Inseln der Menschen geht. Wer ihn damit im Februar im ausverkauften Friedrichstadtpalast erlebt hat weiß, dass so ein Hoffmann–Abend ein künstlerisches Gesamterlebnis ist und nicht nur bloßes auf der Bühne Stehen und Singen. „In dem Sänger schlägt auch immer das alte Gauklerherz“, erklärte der am MaxReinhardt-Seminar in Wien ausgebildete Schauspieler gestern seine Lust, im intimeren Rahmen des Theaters am Kurfürstendamm dem Begriff des Unterhaltungstheaters mit Konzert und Entertainment neue Facetten hinzuzufügen. Zustande kam die Idee nicht zuletzt dadurch, dass Hoffmann am Ku’damm in Theaterchef Jürgen Wölffer und Regisseur Martin Woelffer - das „oe“ im Namen soll der feine Unterschied zum Vater sein – echte Fans hat. Hoffmann macht dabei nur den Anfang am Boulevard. Vom 2. bis 30. Dezember steht dort auch die beste Ente der Welt auf der Bühne – Alfred Jodocus Kwak alias Herman van Veen. Konstantin Wecker soll folgen, und warum nicht auch Gisela May, O. W. Fischer, Lilo Pulver – die Namensbörse lebender Legenden war gestern schier endlos, die man sich „mit Sprache und Musik“ auf die Ku’damm-Bühne wünschte. Die ist schließlich so klein nicht – nur 50 Zentimeter fehlen ihr zu der im Theater des Westens. hema

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