Hollywoodstar : George Clooney bleibt länger in Babelsberg

Sabine Schicktanz
Foto: dpa
Foto: dpaFoto: dpa

Oscar-Preisträger George Clooney hat ab sofort ein Büro in Babelsberg: Der US-Star bereitet auf dem traditionsreichen Gelände von Studio Babelsberg seinen neuen Film „The Monuments Men“ vor. Dafür hat Clooney derzeit Quartier im Soho-House in der Torstraße in Berlin-Mitte bezogen. Drehstart soll nach Tagesspiegel-Informationen Anfang März sein. Da Clooney in dem Weltkriegs-Thriller gleichzeitig als Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller agiert, seien umfangreiche Vorbereitungen nötig. Dazu lasse sich Clooney täglich zu seinem Arbeitsplatz nach Babelsberg chauffieren, hieß es.

Schon vor einigen Wochen war der 51-jährige Schauspieler mehrfach in Potsdam, Brandenburg und im Harz bei der Suche nach Drehorten gesehen worden. Doch während er danach immer wieder abreiste und es unsicher war, ob er überhaupt in Deutschland drehen würde, scheinen jetzt die Würfel gefallen. Studio Babelsberg will dies allerdings bisher nicht kommentieren: „Wir wollen uns dazu nicht äußern“, sagt Studiosprecher Eike Wolf. Schon einige Male hatten in der Vergangenheit große US-Studios Filme, deren Dreh bereits vor Ort vorbereitet worden war, doch noch verschoben oder gestoppt.

Klar ist jedoch: Für „The Monuments Men“ laufen die Vorbereitungen. Das Drehbuch, an dem Clooney selbst mitarbeitete, basiert auf dem gleichnamigen Buch von Robert M. Edsel. Produzent des Films soll Grant Heslov sein. Mitspielen sollen Cate Blanchett, Daniel Craig, Bill Murray, Matt Damon, Jean Dujardin und John Goodman. In Potsdam hatte Clooney jüngst das ehemalige Präsidialgebäude des Deutschen Roten Kreuzes besichtigt, heute Sitz der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam.

Noch vor „The Monuments Men“ starten im Februar die Arbeiten für einen weiteren hochklassigen Film. Regisseur Wes Anderson will dann in Babelsberg und einem leer stehenden Kaufhaus in Görlitz seinen neuen Streifen „The Grand Budapest Hotel“ drehen. In den Hauptrollen: Bill Murray, Jude Law, Ralph Fiennes und Owen Wilson. Sabine Schicktanz

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben