Berlin : Hommage an Hundertwasser

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„Einmal um die ganze Welt. . .“ Unter diesem Motto kann man am 11. November (auch am 2. Dezember) ab 20 Uhr im Opernpalais auf eine kulinarische Weltreise gehen. Als „Travelguides“ steuern Gerlinde Kempendorff und Kim Eustice Chansons, Schlager und Kabarett zum Menü bei. Karten für die „Weltreise“ unter 202683. hema

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Schnellster Pfeifenmacher der Welt. Dieser Ruf eilt dem Dänen Poul Winslow voraus, der aus edlem Wurzelholz der Erica Aborea die schönsten Fancy-Pfeifen fertigt. Am 12. November von 10 bis 19 Uhr und am 13. November von 10 bis 16 Uhr kann man ihm dabei auf die Finger sehen – in der Rheinstraße 42 bei „Tabak & Pulver“. hema

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Kindercasting für Musical . Im Januar gastiert das Musical „Falco meets Amadeus“ wieder in Berlin. Das Stück, das einst im Theater des Westens Premiere hatte, wird dann im Schiller-Theater aufgeführt. Für die Rolle des jungen Falco werden noch Jungen im Alter von sieben bis 10 Jahren gesucht. Das Casting für die Rolle findet am 23. November in Berlin statt. Wer sich bewerben möchte, sollte bis zum 15. November ein Foto und einen kurzen Brief mit persönlichen Angaben an folgende Adresse schicken: Semmel Concerts, Ute Werler, Lützowplatz 15, 10785 Berlin. Bitte die Telefonnummer nicht vergessen, da die ausgewählten Jungen für das Casting angerufen werden sollen. oew

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Vorlesetag mit Anna Thalbach. Am 12. November gibt es einen bundesweiten Vorlesetag unter dem Motto „Große für Kleine“. An dem von der Stiftung Lesen und der „Zeit“ initiierten Aktionstag lesen Prominente aus ihren Lieblingsbüchern vor. In Berlin können Kinder ab 9 Jahren um 11 Uhr Anna Thalbach zuhören. Im Max-Beckmann–Saal in der Luxemburger Straße 20 liest die Schauspielerin aus Wilhelm Hauffs „Das kalte Herz“ vor. Ticket-Reservierung unter der Nummer 817 99 188. hema

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Politiker lesen „Platt“. Mit „Märchen op platt“ beteiligt sich die Landesvertretung Schleswig-Holsteins an den 15. Berliner Märchentagen. Heute um 19.30 Uhr lesen in den Ministergärten 5 Bundestagsabgeordnete Märchen unter dem Motto „16 auf einen Streich“ vor. hema

Unter Minderwertigkeitskomplexen leidet Friedrich Wille nicht. „Wir sind einzigartig“, sagte der Wiener am Montagabend in der österreichischen Botschaft. Dort feierte er mit 350 geladenen Gästen, darunter zahlreiche Exzellenzen, die Eröffnung seiner fünften deutschen Boutique. „In der kulturellen Mitte Berlins“ – so der bekennende Kunstliebhaber Wille – verkauft die 1951 gegründete Wiener Emaillemanufaktur „Frey Wille“ im Dom-Aquarée in der Karl-Liebknechtstraße in Mitte ihren Schmuck. Am Abend freute sich Botschafter Christian Prosl, dass Österreich mit „Frey Wille“ neben den „Wiener Werkstätten“ ein weiteres Unternehmen mit internationaler Geltung habe – gibt es den „Schmuck der dekorativen Kunst“ doch mittlerweile auch in China. Im neugestalteten KaDeWe kann man ihn nicht mehr kaufen – „das Konzept hat uns nicht überzeugt“, begründete Friedrich Wille den Abschied vom Wittenbergplatz. Dass „Frey Wille“ jetzt nicht mehr im Flottenverband des KaDeWe, sondern als Flagship in Mitte segelt, barg auch ein Risiko. Etwa 800 Stammkunden hatte man in die Karl-Liebknecht-Straße eingeladen – „dass sie nicht in den Osten gehen“, begründeten etliche ihre Absage. Die Gäste in Österreichs Botschaft bereuten ihre Zusage nicht. Bevor man dort am Montagabend kulinarische Freuden genoss, wurde eine Augenweide serviert. Bildhübsche Prager Models führten Schmuck und Accessoires von „Frey Wille“ vor. Die neueste Kollektion ist eine Hommage an eine „bunt schillernde Beulenpest“ – so schmähte man Friedensreich Hundertwasser in seiner Heimat. hema

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