Berlin : Horst Buchholz’ funkelnde Liebesbeweise

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Nun kann man sich in Berlin ansehen, womit „Hotte“ Horst Buchholz seine Frau Myriam Bru in seinen besten Ehezeiten überhäufte: 24 kostbare Schmuckstücke im Schätzwert von rund 270 000 Euro. Heute ist das Geschmeide im Filmmuseum im Sony-Center am Potsdamer Platz und morgen bei Christie’s Berlin in der Giesebrechtstraße 10 in Charlottenburg jeweils von 10 bis 17 Uhr ausgestellt. Dies geschieht nicht nur zum purem Vergnügen, sondern mit vorweihnachtlichem Hintersinn. Denn am 14. Dezember kommen in Paris die hochkarätigen Liebesbeweise des 2003 verstorbenen Stars unter den Hammer, um danach sicher von dem einen oder anderen betuchten „Weihnachtsmann“ auf einem Gabentisch platziert zu werden. Nicht aus Geldnot verkaufe sie ihre Preziosen, soll Myriam Bru geäußert haben, sondern weil sie seit Hottes Tod eh keinen Schmuck mehr trage, der nur noch im Banksafe liege. 1958 hatte der Schuhmachersohn aus Prenzlauer Berg die Schauspielerin geheiratet und sie in den kommenden Jahren vor allem mit dem überreich beschenkt, was er selbst liebte: Diamanten. Allein für die Geburt von Sohn Christopher dankte er der schönen Französin mit einem Diamantring von 5,6 Karat. Sogar seinen Kosenamen für seine Frau ließ Horst Buchholz in Diamanten fassen – „Luder“ steht auf der Brosche. Leisten konnte sich Hotte übrigens seine funkelnden Extravaganzen damals allemal. Spätestens ab seiner Mitwirkung 1960 in dem Hollywood-Westernklassiker „Die glorreichen Sieben“ war der Berliner, der 1956 in dem Film „Die Halbstarken“ seinen Durchbruch hatte und 1957 als Titelheld in „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ gefeiert wurde, ein gefragter internationaler Star. hema

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