Berlin : Hubert Jenner: Kaufmann mit soziale Ader

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Der 56-jährige Schleswig-Holsteiner ist Diplom-Kaufmann und hat mit geschlossenen Immobilienfonds sein Geld verdient. Nebenher sammelt er historische Tasteninstrumente. Nach Berlin kam er aus beruflichen Gründen. Weil er hier auf viele Menschen traf, die im Leben weniger Glück hatten, baute er so genannte Lebenshäuser, in denen psychisch Kranke oder Drogenabhängige wohnen. 2003 ging seine Firma in die Insolvenz. Darum musste Jenner sein größtes Förderprojekt, die Sanierung des Gutshauses Kladow, stoppen. Dort sollten ein Museum für seine Tasteninstrumente und ein Kammermusiksaal entstehen.

Spenden: Mit einer Million Euro hat Jenner 2000 seine Stiftung Lebensfarben ausgestattet. Die Dachorganisation für gemeinnützige GmbHs, etwa „Zuhause im Kiez“, betreutes Wohnen für Aids- Kranke, fördert auch Kulturprojekte.

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