Berlin : Hühnerbrüh

Lorenz Maroldt

Prima! Nämlich ist der kleine Nick wieder da, wie er so durch die Sprache und das Leben stolpert, das ihm René Goscinny gab, bevor er Obelix die Römer hauen und Lucky Luke mit Jolly Jumper ein ziemlich kluges Pferd reiten ließ. Das Gesicht hat der kleine Nick von Jean- Jacques Sempé.

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Kleiner Nick, petit Nicolas, wir haben dich und deine Rasselbande schon vermisst, aber das merken wir erst jetzt. Achtzig alte Geschichten aus der Zeit, als Filme noch schwarzweiß und Fernseher selten waren, aber die Röcke schon kürzer und die Autos schneller wurden, die sind jetzt gesammelt und als Buch erschienen. Den Hühnerbrüh bitte nicht zu vergessen, dicke Nase, strenger Blick, solche Lehrer gibt es ja gar nicht mehr oder vielleicht auch schon wieder. Das wäre dann ein Glück, denn wenn man schon klein ist, muss man sich wenigstens über solche Lehrer ärgern dürfen und sie ärgern. Und Otto, dessen Hand immer klebt, nämlich er isst so viel Marmelade. Chlodwig, der nicht rechnen kann, und weil er die Parole „Unüberwindlicher Mut“ vergisst, darf er nicht auf den Bauplatz zur Bande. Könnte ja ein Spion sein … Ach, so schön kindisch!

Goscinny & Sempé: Neues vom kleinen Nick. Diogenes Verlag, Zürich. 650 Seiten, 24,90 €.

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