Ich bin ein BERLINER (3) : "Ich mag die Schnauze"

Stefanie Engelbrecht kommt eigentlich aus Hamburg. Aber die Fundraiserin hat es nach Kreuzberg gezogen. Im Video erklärt sie, was sie an Berlin fasziniert - und wie sie hier mit der Teilung konfrontiert wurde. "Ich bin ein Berliner" - die Video-Serie zur berühmten Berlin-Rede von US-Präsident John F. Kennedy.

von und Hendrik Müllenberg, Jana Gioia Baurmann
Ich bin ein Berliner (3)
Ich bin ein Berliner (3)

Ursprünglich komme ich aus Hamburg. Aber in Berlin kann man viele Dinge ausprobieren, und deswegen bin ich wiedergekommen. Ich mag das Freie, das Freche, die Berliner Art. Meine Freunde kommen nicht alle mit der Berliner Schnauze klar. Ich aber mag sie sehr gern, da ist unglaublich viel Herz dabei. Berlin war der Auslöser, weshalb ich meine Geschichtsbücher lange nach dem Abi wieder rausgeholt und alles nachgelesen habe. Klar, ich wusste, dass es die Mauer gab und damit Ost und West, aber in Hamburg war das kein Riesenthema.

Als die Mauer gefallen ist, saß ich mit meiner Familie vor dem Fernseher, immer mehr Nachbarn kamen hinzu.

Stefanie Engelbrecht aus Kreuzberg: "Ich mag das Freie, das Freche, die Berliner Art."
Stefanie Engelbrecht aus Kreuzberg: "Ich mag das Freie, das Freche, die Berliner Art."Foto: Jana Demnitz

Wir haben auch Ossis aufgenommen. Hier in der Stadt ist die Geschichte überall greifbar, Stasi, die Bunker, man kann sich noch so vieles ansehen. Die alte Radarstation oben auf dem Teufelsberg – das ist berauschend. Zurzeit verfolge ich die Diskussion um die East Side Gallery, ich finde, sie sollte erhalten bleiben.

Vor 50 Jahren hielt John F. Kennedy seine berühmte Berliner Rede. Hier erzählen 100 Berliner, was ihnen diese Worte bedeuten. Siemens unterstützt das Tagesspiegel-Projekt.

Alle bisher erschienen Videos zu dieser Serie finden Sie unter: www.tagesspiegel.de/berliner

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