Ich bin ein BERLINER (6) : Die Gärten des Fußballs

Marianne Geyer ist eisern Union! Aber das ist nicht alles, was ihr an Berlin gefällt. Im Video spricht die Erziehungspflegerin aus Prenzlauer Berg über Multikulti, Bezirksflair und die grünen Orte der Stadt. "Ich bin ein Berliner" - die Video-Serie zur berühmten Berlin-Rede von US-Präsident John F. Kennedy.

Jana Gioia Baurmann,Hendrik Müllenberg

Meine Wurzeln liegen in Thüringen. Ich bin in Berlin geboren, die ersten vier Jahre verbrachte ich aber in der Nähe von Gera, dann erst bin ich wieder hierher gezogen. Anfangs wohnte ich in Marzahn, seit ein paar Jahren in Prenzlauer Berg. Hier im Bezirk ist noch mal ein ganz anderes Flair, das finde ich toll. Und es gibt viele Plätze, wo mein Sohn super Fußball spielen kann.

Ich bin Union-Fan, mein Sohn auch. Wenn es geht, verpassen wir kein Spiel. Die Fußballkultur, das mag ich an Berlin. Und das Multikulti, die Menschen, die vielen schönen Ecken, die die Stadt hat. Wir sind gerne in den älteren Vierteln unterwegs, gehen am Weißensee spazieren oder in den Gärten der Welt. Früher hießen die mal Erholungspark Marzahn, dieser Name ist den Urmarzahnern ja immer noch geläufig.

Damals kostete der Eintritt nur einen Euro, das war ideal, da konnte man nach der Schule hingehen, einfach mal so. Dann ist alles umgebaut worden, jetzt gibt es einen chinesischen Garten, einen koreanischen, einen japanischen ... Und der Eintritt kostet vier Euro.

An den Berlinern schätze ich ihre Ehrlichkeit und Offenheit. Ob ich jemals woanders leben möchte? Wenn überhaupt nur in Thüringen.

Vor 50 Jahren hielt John F. Kennedy seine berühmte Berliner Rede. Hier erzählen 100 Berliner, was ihnen diese Worte bedeuten. Siemens unterstützt das Tagesspiegel-Projekt.

Alle bisher erschienen Videos zu dieser Serie finden Sie unter: www.tagesspiegel.de/berliner

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