Ich bin ein BERLINER (95) : „Hauptsache Wasser“

Michael Haijduk hampelt heute vor dem Bundestag rum: Der 24-Jährige arbeitet als Maskottchen. In unserer Serie "Ich bin ein Berliner" redet er dann aber doch lieber über eine andere Leidenschaft.

von und Jana Gioia Baurmann,Hendrik Müllenberg
Ich bin ein Berliner (95)
Ich bin ein Berliner (95)

Heute stehe ich als Pebber, das Maskottchen, vor dem Bundestag. Mein Kollege ist Peb, das andere Maskottchen der Aktion. Es geht darum, dass sich die Menschen mehr bewegen und besser ernähren sollen. Ich bin zuständig für gesunde Ernährung, Peb für mehr Sport. Heute haben wir Fotos mit Abgeordneten gemacht, die sich dafür einsetzen wollen. Die haben Schrittzähler bekommen, damit sollten sie dokumentieren, wie viel sie sich bewegen. Was Fotos angeht, haben die mehr Erfahrung als wir. Ab und an mussten die uns zeigen, wie wir uns hinstellen sollen. Ich mache das zum ersten Mal, als Nebenjob.

Gebürtig bin ich aus Oberfranken, vor drei Jahren bin ich nach Berlin gekommen. Ich wollte unbedingt Schiffbau studieren, und da Berlin interessanter und vor allem billiger als Hamburg ist, kam ich hierher. Wo ich in Berlin gerne bin? Natürlich dort, wo Wasser ist!

Michael Haijduk, 24, Student aus Neukölln: "Ich bin Pepper"
Michael Haijduk, 24, Student aus Neukölln: "Ich bin Pepper"Foto: Müllenberg

Vor 50 Jahren - am 26. Juni 1963 - hielt John F. Kennedy seine berühmte Berliner Rede. Hier erzählen 100 Berliner, was ihnen diese Worte bedeuten - und wie sie die Stadt heute erleben. Siemens unterstützt das Tagesspiegel-Projekt. Alle bisher erschienen Videos zu der Serie "Ich bin ein Berliner" finden Sie unter: www.tagesspiegel.de/berliner

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