Berlin : IFA 2001: Weniger Besucher auf der Funkausstellung

Nach neuntägiger Dauer schloss die Internationale Funkausstellung (Ifa) 2001 am Sonntagabend ihre Pforten. Die veranstaltende Messe Berlin zog zum Abschluss eine "sehr positive Bilanz". Die Messe sei ihren Ruf als Konjunkturlokomotive "voll gerecht" geworden und habe die Erwartungen von Ausstellern und Besuchern "mehr als erfüllt". Einziger "Wermutstropfen" sei ein leichter Rückgang bei den Besucherzahlen. Nach 380 000 Gästen auf der Ifa 1999 waren es in diesem Jahr nur um 370 000 Besucher.

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Ist die IFA noch zeitgemäß? Die meisten Ifa-Aussteller hätten bei den Geschäftsabschlüssen die Ergebnisse von vor zwei Jahren deutlich übertroffen, vielfach zweistellig, bilanzierten die Veranstalter. Nach einem schwachen ersten Halbjahr habe die Messe damit die erwartete Trendwende für die Branche eingeleitet und sich als Zugpferd für das Herbst- und Weihnachtsgeschäft erwiesen. Insgesamt wurden Abschlüsse von rund vier Milliarden Mark vermeldet.Nach einer Umfrage eines Marktforschungsinstituts beurteilten drei von vier Ausstellern ihr geschäftliches Ergebnis mit sehr gut, gut oder zufriedenstellend. Gut drei Viertel der Aussteller erwarten ein gutes Nachmessegeschäft, wobei neben vielen neuen Fernsehgeräten, Home-Cinema-Lösungen und Handys der neuesten Generation vor allem die neuen digitalen Aufzeichnungsgeräte im Mittelpunkt stehen würden.

Die nächste IFA findet vom 29. August bis 3. September 2003 statt. Mit der Verkürzung von bislang neun auf sechs Tage passen sich die Veranstalter den weltweit üblichen Gepflogenheiten an.

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